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Ratgeber


  • In Wahlkampfzeiten können wir über Taktik und Kommunikation lernen. Just in der Woche als Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit der Verwendung ihres Dienstwagens in die Diskussion geriet, stellte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sein "Kompetenzteam" vorstellen. Selbst SPD-Wähler würden wohl zugeben, dass es dieses Jahr für sie bei der Bundestagswahl noch schwieriger wird als vor vier Jahren. Ein Rückschlag für die SPD dürfte wohl auch die Gründung der Linkspartei Mitte 2007 gewesen sein. Vielleicht sind mir nicht alle Parteimitglieder böse, wenn ich auch sage, dass manche Wahlen im Vorfeld nicht zur vollen Zufriedenheit für die SPD verlaufen sind. Die Wahlergebnisse sind klare Gradmesser in der Politik. Wie gehen Sie am besten mit einer Reihe von Misserfolgen um? ...

  • Welche Situationen kennen Sie, in denen Sie kritisieren oder Feedback geben wollten, es sich aber verkniffen haben? Sicherlich ist es hilfreich auf gleicher Augenhöhe zu bleiben. Damit der Gesprächspartner nicht das Gefühl bekommt, dass Sie herablassend mit dem Finger auf ihn zeigen, gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten können.

    Vor ein paar Jahren gab es eine Firma, die sich mit ihrem Betriebsklima in die Schlagzeilen brachte: "Chefin verbietet Jammern im Büro". Die Unternehmenschefin verbot "Meckern und Jammern" per Arbeitsvertrag ...

  • Stellen Sie sich folgende Analogie vor: Ein Ziel definieren, ist wie eine Bestellung bei Ihnen selbst, wie eine Bestellung bei Ihrem Unterbewusstsein. Welche Informationen braucht jemand, wenn Sie eine Bestellung aufgeben? Wie klar bestellen Sie eigentlich bei Ihrem Unterbewusstsein? Sie müssen sich zwar nicht explizit Ziele setzen. Es geht auch ohne. Allerdings, so bin ich überzeugt, werden Sie dann dahin kommen, wo Sie womöglich nie hin wollten oder das bekommen, was Sie nie wollten.

  • Lassen Sie es als Vorgesetzter oder Mitarbeiter nicht so weit kommen, dass Sie und Ihr Gegenüber den beiderseitigen Kontakt abbrechen. Sie können verärgert übereinander sein, die Vorgehensweise Ihres Gegenübers ablehnen, sich vielleicht übers Ohr gehauen fühlen. Vielleicht können Sie es sich nicht vorstellen, aber es ist möglich, sich gegenseitig die Meinung zu sagen, ohne dass die Kommunikation hinterher abbrechen muss. Der Austausch von Meinungen ist mit Emotionen verbunden. Wenn Sie die möglichen Gefühle Ihres Gegenübers nicht berücksichtigen, also verbalisieren, scheitern Sie leicht. Ihr Gegenüber wird dankbar sein, einen ehrlichen Gesprächspartner vor sich zu haben.

  • Wissen Sie eigentlich wirklich, wo die Stärken Ihrer Team-Mitglieder liegen? Neulich nahm ich bei einer Teamübung teil und merkte, da weiß ja kaum etwas über seine Kollegen. Deshalb mein Rat: Um in einem Team ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist eine geschickte Aufgabenverteilung notwendig. Dies wiederum funktioniert nur, wenn sich Ihre Team-Mitglieder kennen. Stellen Sie sich also gegenseitig erst einmal ganz bewusst vor, mit ihrem beruflichen Hintergrund, mit sonstigen Fertigkeiten, ja auch mit Hobbies! Wenn Sie in ein neues Team kommen, wie lange halten Sie sich mit der Kennenlernphase auf? Die überspringen Sie gar? Ein dringender Rat: Lernen Sie Ihr Team und dessen Ressourcen erst einmal kennen! ...

  • Manchmal sieht man Naheliegendes nicht, weil man einfach nicht die notwendige Perspektive einnimmt. Man spricht dann davon, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Die einzelnen Teile wollen und wollen einfach nicht zusammen passen. Die Ratio stellt sich dabei selbst ein Bein. Der sogenannte Aha-Effekt ist nichts anderes als das uns Dinge, die uns vorher nicht bewusst waren, nun bewusst geworden sind.

  • Sie haben vielleicht ein neues Projekt vor sich, vielleicht ein neues Produkt, vielleicht der Export ihrer Dienstleistungen in neuen Märkten im Ausland, vielleicht eine heikle geschäftliche Besprechung. Eigentlich ist alles klar. Sicher, Sie wollen schnell loslegen. Aber ist es nicht irgendwie sinnvoll, Ihr Ziel genau anzuvisieren und sich vorher Gedanken zu machen, wohin Sie Ihren Pfeil lenken? ...

  • Es war einmal eine Prinzessin, die war sehr traurig, so dass sie verstummte. Der König bat die Prinzen des Landes zu sich. Wer es schaffe, seine Tochter aufzuheitern und ihr Schweigen zu brechen, bekäme seine Tochter zur Frau. Die Prinzen des Landes kamen. Der erste versuchte sie zu trösten. Der zweite versuchte es mit Schmeicheleien. Der dritte wollte sie ablenken. Der vierte befragte sie nach den Gründen ihres Zustandes...

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  • ... sie sehen ihre Situation klar vor Augen;
  • ... sie erfahren, was gut für sie ist;
  • ... sie finden ein Gleichgewicht zwischen Ziel und Gesundheit;
  • ... sie erkennen, welche Türen ihnen offen stehen;
  • ... sie kommen dem Für und Wider von Handlungsalternativen näher;
  • ... sie erhalten Anregungen, für sie Wichtiges wahrzunehmen;
  • ... sie richten ihren Fokus bewusst aus.